Dienstag, 28. Januar 2014

nicht lustig

von wegen brandstiftung ...
 
http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36094&key=standard_document_50669793

Blähungen - Pupsende Kühe jagen sich fast in die Luft


Kühe setzen beim Pupsen Methan frei. (Bild:  picture-alliance/dpa)
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Kühe setzen beim Pupsen Methan frei.
 Pupsende und rülpsende Kühe haben in Rasdorf fast einen Stall in die Luft gejagt. Mit ihren Blähungen hatten sie so viel Methan produziert, dass sich das Gas entzündete.

Mit ihren Ausdünstungen schädigen Kühe angeblich das Klima. Dass sie damit auch akut brandgefährlich werden können, hat sich jetzt in einem Kuhstall in Rasdorf (Fulda) gezeigt. Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatten die etwa 90 Milchkühe mit ihren Blähungen jede Menge Methangas in dem Stall produziert. Das Gas habe sich entzündet und sei in einer Stichflamme verpufft - wohl nach einer statischen Entladung an der Massage-Maschine im Stall.

Eine Kuh erlitt bei der Verpuffung Verbrennungen am Euter. Möglicherweise müsse sie geschlachtet werden, sagte ein Polizeisprecher hr-online. Außerdem wurde das Plexiglas-Dach des Kuhstalls beschädigt. Eine Schadenssumme konnte die Polizei nicht nennen. Wie es in dem Stall zu der hohen Methan-Konzentration kommen konnte, ist noch nicht geklärt. Naheliegend sei ein Fehler im Belüftungssystem, so der Sprecher.

Mittwoch, 8. Januar 2014

ich muss mich sputen

heute morgen auf dem weg zur arbeit habe ich nicht schlecht gestaunt: die weissen flecken da im grün sind nicht etwa versprengte silvesterkracher, auch kein laub der silberweide, nein, es sind blühende gänseblümchen.

mal einen blick auf den kalender werfen: 2014, ok, neues jahr, 8. des monats, auch gut, aber, moment, da steht "januar". januar? hä?

die ecke, an der ich da fotografiert hab (beweisfoto nennt man das) liegt nicht im herzen der city. die gänseblümchen sind also nicht zum shoppen da. weihnachtsmarkt ist auch vorbei.
wohl oder übel werd ich jetzt wohl den rasenmäher startklar machen müssen (dann gehts euch an den kragen, gänseblümchen!).


Freitag, 3. Januar 2014

Scheiß Sonderaufgabe

Scheiß Sonderaufgabe! Scheiß Winter! Scheiß Rauchverbot! Es war einfach zu dämlich … Ja, er hätte mit dem Aufzug runter fahren müssen, vor die Tür gehen und dort, natürlich nur da, wo es das Erscheinungsbild der Firma nicht stören würde, seine Zigarette rauchen können. Aber er hatte diese blöde Sonderaufgabe auf dem Tisch, die er heute noch fertig machen wollte. Die Leute warteten doch auf seine Zahlen, also. Und es war kalt: der Wind blies um die Ecke, ab und zu wehte er Flocken von Schnee ins Gesicht.

Da war es doch wirklich allzu verständlich, dass er kurz auf die Nottreppe gehuscht war, um schnell an seiner Zigarette zu ziehen. Im Pullover, auf dem Sprung, es sollte ja auch keine lange Pause werden, wegen der Sonderaufgabe. Und jetzt saß er in der Falle: Die Tür war zugeklappt und vom Treppenhaus aus ließ sie sich nicht öffnen. War ja auch eine Nottreppe. Verdammt!

Er malte sich aus, was jetzt käme: Er müsste auf der Treppe die ganzen Stockwerke hinuntersteigen, um mit dem Notausgang auf der zugigen Strasse zu landen. Dann müsste er zum Empfang marschieren und die Sicherheitsleute darum bitten, dass sie ihm das Drehkreuz öffneten, denn der Dienstausweis lag auf dem Schreibtisch. Da, wo er jetzt auch gerne gewesen wäre, wegen der Sonderaufgabe. Wahrscheinlich müsste er sich sogar in irgendeine Liste eintragen, um sich nachher, wenn er heimging, wieder austragen zu lassen. Abgesehen von den Blicken, die sie ihm zuwerfen würden. Oder den Fragen, die sie stellen könnten. Womöglich würde ihn sogar jemand vom Sicherheitspersonal an seinen Schreibtisch begleiten, um seine Identität festzustellen. Wie sollte er sich denn sonst ausweisen? Oh Mann, was für ein Mist. Alles nur wegen dieser Sonderaufgabe.

Es half alles nichts. Er machte sich auf den Weg. Vielleicht sollte er wirklich mit dem Rauchen aufhören. Oder mit den Sonderaufgaben.