Mittwoch, 6. November 2013

neulich in der s-bahn

"na, wie war dein tag? du siehst geschafft aus ..."
"ach, ich wär so gern ein wanderrucksack. das ist zwar anstrengend mit der ganzen schlepperei, bergauf, bergab, aber ich hätte wenigstens frische luft!"
"so schlimm?"
"furchtbar! ich hab im grunde ja nichts dagegen, jeden tag ein buch zu tragen, ein smartphone, lippenstift und so ein zeugs. auch im büro ist es nicht so schlecht, es ist trocken, es ist warm, der teppichboden ist weich ..."
"nur die luft ist nicht so frisch ..."
"das ist es ja nicht mal. aber seit sie sich vegetarisch ernährt, muss ich jeden tag käsebrote schleppen. käsebrote! alle varianten: mit löchern und ohne, weiche und harte. nur eins haben alle gemein : sie müffeln ohne ende!"


das bundestaschenministerium informiert: alte käsebrote locken ungeziefer an.


Donnerstag, 31. Oktober 2013

wo ist das vögelchen?

da wollt ich doch mal wieder vernünftig sein und mit der bahn zur arbeit fahren. und das ende vom lied?

die bahn fällt aus.

das hab ich jetzt davon.





Mittwoch, 30. Oktober 2013

ich nehm mir das zu herzen

"Unser Leben wird viel interessanter, wenn wir loslassen von unserem Streben nach Perfektion und uns stattdessen auf Unvollkommenheit ausrichten!"

Madisyn Taylor



Dienstag, 29. Oktober 2013

die farben des herbstes

das bunte laub am baum noch hängt
und mich es schnell aufs sofa drängt,
den herbst, den mag ich wirklich gern,
schwitzen im sport, das liegt jetzt fern,
ein wenig durch die landschaft streifen,
ansonsten nach dem teeglas greifen.


ein bier tuts auch ...

Montag, 28. Oktober 2013

vielleicht ist der reiher ja doch unschuldig ...


Freitag, 25. Oktober 2013

nur wer wach ist, spürt das leben

morgen gehts um 6 in der früh an die arbeit. ob das auch so großartig ist?


Montag, 21. Oktober 2013

neulich im wald

die kunst beim dosensuchen und schnüffeln ist nicht, den versteckten ort zu finden. dort stolpert man zuweilen einfach rein. die kunst ist, sich nicht erwischen zu lassen.

nur der wind rauscht in den bäumen und die blätter segeln ganz leise zu boden, ich denke also: "keine gefahr" und angle das döslein arglos vom baum. um mich auf dem winzigen papierstreifen zu verewigen, brauche ich den dünnen stift, der irgendwo in meiner hosentasche steckt. ich greife suchend danach, drehe mich langsam um und erstarre. unfassbar!